Wer die Spiele mit Saulheimer und Meisenheimer Beteiligung die letzten Jahre verfolgen durfte konnte erahnen, dass ein brisantes und körperbetontes Spiel vor uns lag.
Trainer Nils Teschner schwor seine Mannschaft in der letzten Trainingseinheit vor der Partie ein: „Uns erwartet dort ein Hexenkessel. Die gegnerischen Spieler lassen sich von dem emotionalen und lautstarken Publikum anstecken.“ Höchst motiviert und voller Tatendrang traten wir die rund einstündige Reise zu unserem dritten Auswärtsspiel an. Nach dem konzentrierten Aufwärmen begannen wir die Partie stark in der Abwehr. Im Angriff ließ man jedoch einige, durch schöne Kombinationen ermöglichte, hochkarätige Chancen aus. So stand es nach 14 gespielten Minuten 5:2 für uns. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war jedem in der Halle klar, dass ein Torspektakel ausbleiben würde. Immer wieder scheiterten die Angriffe beider Mannschaften an den Abwehrreihen oder den gut aufgelegten Torhütern. Die zweiten 15 Minuten der ersten Hälfte gestalteten sich ähnlich wie die Anfangsphase und die Anzeigetafel zeigte ein 10:7 für unsere SG zum Pausentee.