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SG Saulheim
Andrea Veeck
Platanenstr. 10
55291 Saulheim
Tel.: 06732-7434
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Unter Aushilfscoach Florian Petry hatte unser Team anfangs Schwierigkeiten in das Spiel zu finden. In der zweiten Halbzeit erarbeiteten wir uns mit guter Abwehrleistung ein 20:20 und machten das Spiel somit nochmal spannend. Doch durch Fehler im Angriff und den resultierenden Gegentoren, konnten wir den Rückstand nicht mehr aufholen. Folglich verließ die Heimmannschaft aus Nierstein das Feld als Sieger. Endstand 29:25.

Am vergangenen Samstag wartete in der Waldsporthalle Budenheim ein harter Brocken auf uns. Der neue Tabellenführer Budenheim II, welcher dieses Jahr bereits als erstes Team in der laufenden Saison den TV Bodenheim in die Knie zwang, trat uns mit einem breiten Kader aus vor allem jungen Talenten gegenüber.
Die Anfangsphase der Partie war sehr ausgeglichen und torreich. Nach 10 Minuten stand es 7:7. Es folgte eine kurze Schwächephase, sodass wir uns nach dem Spielstand von 7:11 aus unserer Sicht berappelten und uns nochmal in Minute 20 auf 12:14 rankämpften. Anschließend spielten wir unsere Angriffe überhastet und unkonzentriert, sodass diese wieder und wieder in Fehlpässen und Fehlwürfen endeten. Dies wurde dann im Gegenzug eiskalt mit Tempogegenstößen bestraft, sodass wir uns beim Spielstand von 22:17 mit 5 Toren Rückstand in die Halbzeitpause begaben.

Saulheim bleibt Angstgegner der HSG

Von Dirk Waidner
HANDBALL Binger 27:30-Heimniederlage im Oberliga-Derby / Konrads Tore und gute Abwehrarbeit Basis des Erfolgs

BINGEN - „Derbysieger, Derbysieger“, schallte es durch die Rundsporthalle. Doch nicht die favorisierten Gastgeber der HSG Rhein-Nahe Bingen feierten nach dem rheinhessischen Oberliga-Duell die zwei Punkte. Sondern die Handballer der SG Saulheim freuten sich über ihre gute Leistung, die ihnen einen verdienten 30:27 (16:15)-Erfolg einbrachte. SG-Trainer Rainer Sommer hatte eine einfache, aber treffende Begründung für den Coup parat: „Wir haben den Sieg mehr gewollt.“ Sein Gegenüber Konrad Bansa widersprach nicht. „Wir haben nichts von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“

Ansonsten zeigte sich für Bansa aber auch, warum sie SG einfach kein Lieblingsgegner der Binger wird. „Es ist für uns sehr unangenehm gegen diese große Abwehr. Und Matthias Konrad macht uns immer wieder Probleme.“ So war der Saulheimer Spielmacher auch diesmal mit neun Toren und vielen guten Anspielen einer der Hauptfaktoren für den Gästeerfolg, der nach dem Seitenwechsel Konturen annahm. In der ersten Halbzeit entwickelte sich zunächst das erwartet enge Spiel, in dem sich beide Seiten nichts schenkten. Beide Abwehrreihen packten kräftig zu, ließen dabei aber trotzdem viele Lücken, die zu einer torreichen Partie führten. Das lag auch daran, dass anfangs die Torleute nicht allzu viel zu fassen bekamen. Bingens Karim Ketelaer machte nach nicht mal zehn Minuten und vier nicht ganz unhaltbaren Gegentoren Platz für Sebastian Bachmann, der sich zum besten HSG-Spieler entwickelte. Folglich konnten die Gäste ihre 4:2-Führung nicht halten. Nico Eichholtz glich zum 5:5 aus (11.) und Kai Diehl besorgte per Siebenmeter beim 7:6 die erste HSG-Führung, die Kreisläufer Martin Schieke zum 9:7 ausbaute.

Herren 1: Saulheim bleibt Angstgegner der HSG (Allgemeine Zeitung, 22.01.2017)

Das wichtigste vorweg: Revanche geglückt. Derbysieg! Im Rückspiel der Oberligareservisten aus Saulheim und Nieder-Olm hatten wir im Rückblick auf den ersten Spieltag der laufenden Rheinhessenligasaison einiges gutzumachen. Damals ein Spiel welches jetzt keine weiteren Worte wert ist. Mit der Einstellung dieses Mal alles besser zu machen gingen wir in das Samstagabend Handball-Primetime-Derby und konnten spätestens bei der 11:5 Führung von einem gelungenen Auftakt sprechen. Zustande kam dieses Zwischenergebnis durch eine weitgehend ordentliche Abwehrleistung und eine erfolgreiche zweite Welle, die einfache Tore ermöglichte. In der zweiten Phase der ersten Halbzeit konnten wir im Angriff zwar weiter zulegen, die Abwehrleistung wurde allerdings unkonzentrierter und der berühmte „Schritt zu spät“ sorgte für einige Gegentreffer durch Siebenmeter des Gegners. Zum Pausentee ging man dennoch mit einem deutlichen 20:13. Der Trend der ersten Halbzeit setzte sich nun im zweiten Durchgang fort. Über schnelle Angriffe bekamen wir immer wieder die Chancen vom ersten Kreis zu werfen und vor allem unsere Außenspieler in Wurfpositionen zu bringen. Eben diese konnten sich mit zusammen 20 Treffern in die Torschützenliste eintragen. So war auch dem langzeitrekonvaleszenten, (darf ruhig gegoogled werden) Alexander Blasig, ein gelungenes Comeback möglich, welches er mit 7 Treffern nutzte. Eine Ausbeute die nur der starkaufspielende Carsten Fehlinger mit 8 Buden zu übertreffen wusste. Nicht unerwähnt darf in unserer Kurvendiskussion der mit Negativsteigung versehene Graph der Abwehrleistung bleiben, welcher an der Schnittstelle 39:27 sein lokales Minimum annahm. Alternativ auch: zu viele Gegentore. Allen voran der ehemalige SG´ ler Lücke sorgte am Kreis immer wieder für Probleme in unserem Deckungsverbund und holte fast im Alleingang die elf Strafwürfe für den TV raus, welche den Großteil unserer Gegentreffer ausmachten.
So reichte am Ende eine solide Derbyleistung zum ungefährdeten Auftaktsieg in die Rückrunde. Siege gegen Nieder-Olm sind schön- gegen Bingen sind sie mindestens genauso schön. Deshalb schöne Grüße auch an die Erste. Derbysiege sind… schön!

Bis Samstag in Budenheim, 19 Uhr!
Eure Zwoote!____________
-Die schönste Rheinhessens-

Kreisel fällt vier Wochen aus
Von Carsten Dietel

OBERLIGA SG Saulheim kann in Bingen wieder auf Venter zurückgreifen

SAULHEIM - Es ist und bleibt eine haarige Saison für die Oberliga-Handballer der SG Saulheim. Auch vor dem Derby bei der HSG Rhein-Nahe reißen die Negativmeldungen nicht ab. Diesmal sorgt der Gesundheitszustand von Christoph Kreisel für Verdruss. „Er wird mindestens vier Wochen ausfallen“, befürchtet SG-Trainer Rainer Sommer. Eine Handverletzung zwingt ihn zur Pause. „Er wird uns auf seiner Position sehr fehlen“, macht Sommer deutlich.

Immerhin darf der SG-Coach wieder mit Benjamin Venter planen, wenn auch nur eingeschränkt. „Nach zwei Wochen Grippe-Pause kann man sich vorstellen, dass er noch nicht wieder voll da ist.“ Immerhin schafft ihm die Rückkehr Venters auf der Problemposition der SG in dieser Saison, der Rückraum Mitte, etwas Variationsmöglichkeit.

zum Artikel: Kreisel fällt vier Wochen aus (Allgemeine Zeitung, 21.01.2017)

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