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SG Saulheim
Andrea Veeck
Platanenstr. 10
55291 Saulheim
Tel.: 06732-7434
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Vor heimischem Publikum wurde das Spiel pünktlich um 18 Uhr angepfiffen. Die Anfangsphase verlief relativ Torlos, in der 9. Minute stand es 3:3. Jedoch wurde die Saulheimer Abwehr von Minute zu Minute besser, auch unser Torwart Michael Stritzke lieferte eine bärenstarke Leistung ab, sodass wir in 21 Minuten nur 2 Gegentore bekamen. Jedoch mangelte es im Angriff teilweise an der letzten Konsequenz, wodurch wir zur Halbzeit nur mit 10:5 führten. Nach der Halbzeit war bei uns von Anfang an der Wurm drin. Die Abwehr stand nicht mehr so solide wie in der ersten Hälfte und im Angriff hatte uns ebenfalls das Glück verlassen. In der 42. Minute zog der HC dann mit uns gleich. Davon beflügelt zog die Mannschaft von Frank Limbacher davon, so endete das Spiel 20:28.
SG3 Pressewart: S. Schönhofer

Das die A-Klasse diese Saison deutlich stärker sein wird dürfte nach den ersten 3 Spielen nun jedem klar sein. Auch am Sonntag mussten wir uns gegen den HV Weisenau I deutlich mit 34:23 geschlagen geben. Neben den fehlenden Spielern im Rückraum schafften wir es erneut kaum Spielfluß in Abwehr und Angriff zu entwickeln gegen Gegner, die genug Qualität haben jeden Fehler im Gegenstoß zu bestrafen. Mund abputzen - nächsten Samstag beim MTV 1817 haben wir die nächste Chance etwas zählbares zu holen.

Eure Vierte

Es spielten:

Bieser, Krimm (n.e.) - Dillenburg 2, Kappey 3, Waadt 1, Butz, Reiß 3/1, Stenner, D. Esmann 1, Kolb 2, Becker 1, Papaioannou 6/3, Kröhle 1, Rußler 3.

Handball-Oberligist SG Saulheim zittert sich gegen TSG Friesenheim II zum Sieg

Von Björn-Christian Schüßler
SAULHEIM - „Hauptsache gewonnen.“ Das Fazit von Rainer Sommer fällt knapp aus nach dem 25:24 (13:12)-Zittersieg der SG Saulheim gegen die TSG Friesenheim II in der Oberliga. Mit dem Spiel seiner Mannschaft war der Handball-Trainer allerdings alles andere als zufrieden. „Dass Friesenheim nochmal seine Chance wittert, das war völlig unnötig. Die TSG war ja schon mausetot. Wir haben sie dann aufgebaut.“

Nimmt man die erste Viertelstunde, hätte es nämlich ein sehr gemütlicher Abend für die Gastgeber im Ritter-Hundt-Zentrum werden können. Als Christoph Kreisel nach einem seiner drei Tore mit beiden Armen kräftig jubelnd zurück in die Defensive lief, stand es 11:4 für die SG. Der Tabellenvorletzte aus Friesenheim fügte sich von Beginn an saft- und kraftlos in ein vorgezeichnetes Schicksal, ließ immer wieder Lücken in der Defensive, die Saulheim geschickt zum 5:1 und 10:3 nutzte. Aufbrandender Jubel beim 12:5 durch Julius Werber, der auf Rechtsaußen eine starke Partie ablieferte. Da ahnten die Fans in der Halle noch nicht, dass es für elf Minuten der letzte Saulheimer Treffer sein würde.

„Anfangs hat es in der Abwehr bei uns super geklappt. Es war wichtig, dass Matze Konrad wieder dabei war. Dann haben wir erstmals durchgewechselt. Und plötzlich waren wir hinten nicht mehr so sicher“, analysierte Max Schaaf, der sich zu allem Übel in dieser Phase auch noch behandeln lassen musste und nicht mehr ins Spiel eingreifen konnte. Die Wade hatte zugemacht, eine Zerrung war am Sonntag noch nicht auszuschließen. Die Unsicherheit in der Defensive sahen auch die Gäste, die Tor um Tor heran- und zunehmend Emotionen und Oberwasser bekamen.

zum Artikel: Handball-Oberligist SG Saulheim zittert sich gegen TSG Friesenheim II zum Sieg (Allgemeine Zeitung, 06.11.2017)

Während die Ausgangssituation zum Heimspiel unverändert blieb, hat sich der Kader mal wieder deutlich verändert. Neben dem bärenstarken Moon Moon Moon Stengel im Tor haben zudem Bach, Gros, M. Petry und Fuchs ihre ersten Spiele in der Rheinhessenliga für diese Saison bestritten und sich zum Teil auch gleich in die Torschützenliste eintragen können – Glückwunsch!!!

Wir sind super in die Party gestartet und standen in der Abwehr sehr stabil. Hier waren es vor allem Bodo und Fabian, die die ersten 10 Minuten des Spiels unüberwindbar waren. So konnte Gonsenheim den ersten Treffer erst in der 11. Minuten zum 1:5 setzen. Die Gäste hatten vor allem im Angriff keinen guten Tag erwischt und wir konnten von den unzähligen technischen Fehlern der Mainzer profitieren. Folgerichtig stand es zur Halbzeit 12:8 für uns.
In der 2. Halbzeit galt es für uns den Sack möglichst früh zuzumachen und die nächsten beiden Punkte einzufahren. Auch wenn unser Angriffsspiel vor allem in der zweiten Hälfte größtenteils einfallslos war, haben wir uns aber doch ein ums andere Mal noch einen Siebenmeter erkämpfen können, welche „Axel“ Theuer mit 2 Ausnahmen alle rechts flach verwandeln konnte. Am Ende stand es dann 28:20 für uns. Unser zweiter Saisonsieg, durch das Nichterfüllen des Schiedsrichtersolls die Punkte 2 und 3 auf der Habenseite.

SG Saulheim in der Abwehr desolat
Von Claus Rosenberg

HANDBALL Oberligist verschenkt in Völklingen zwei Punkte / Benjamin Venter hilft aus

SAULHEIM - Als hätte es nicht gereicht, dass die Oberliga-Handballer von der SG Saulheim mit dem 24:27 (14:13) zwei Punkte gegen die HSG Völklingen verschenkt hatten. Nein, der Handball-Gott hatte sich prompt noch eine Strafe dazu ausgedacht: Er verfügte, die Autobahn Richtung Heimat zu sperren. Mit der Folge, dass der Bus mächtige Umwege fahren musste und die angesäuerten Spieler inklusive ihrem stinksaueren Trainer Rainer Sommer länger zusammengepfercht waren, als das normalerweise hätte sein müssen.

Abermals spielte die SG Saulheim in diesem Oberliga-Duell ohne ihren Leitwolf Mathias Konrad. Deshalb opferte sich Benjamin Venter auf. Er gab sein Comeback im Paradeteam. Und an ihm lag es nicht, dass die Saulheimer am Ende mit leeren Händen dastanden. Er gehörte zu den zwei, drei Lichtblicken im Team von Rainer Sommer. Zumindest, solange er nach seiner langen Pause noch die Kraft und Ausdauer dazu hatte.

15 Stunden nach dem Abpfiff hatte sich Coach Sommer immer noch nixht beruhigt. Immer wieder kamen die Bilder hoch, die ihn in Rage versetzten: diese „desolate Abwehrleistung. Ich habe noch nie eine 6:0-Abwehr gesehen, die so löchrig war“, schäumte der Binger. Notgedrungen änderte er die Abwehr-Formation. Aber an diesem Abend war das völlig sinnlos. Die Saulheimer, in den vergangenen Wochen wegen ihrer couragierten Defensive so erfolgreich, bekamen einfach keinen Zugriff auf den Gegner, dessen Offensive Sommer an sich als harmlos bezeichnete. 15 Gegentreffer hätte er der HSG zugetraut, wenn sein Team in der Abwehr Normalform abgerufen hätte.

zum Artikel: SG Saulheim in der Abwehr desolat (Allgemeine Zeitung, 29.10.2017)

Daniel Bunn - FSJler 18-19

Unser neuer FSJler Daniel Bunn freut sich auf ein spannendes Jahr bei der SG. Hier könnt ihr mehr über ihn erfahren.

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