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SG Saulheim
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Handball-Oberligist SG Saulheim zittert sich gegen TSG Friesenheim II zum Sieg

Von Björn-Christian Schüßler
SAULHEIM - „Hauptsache gewonnen.“ Das Fazit von Rainer Sommer fällt knapp aus nach dem 25:24 (13:12)-Zittersieg der SG Saulheim gegen die TSG Friesenheim II in der Oberliga. Mit dem Spiel seiner Mannschaft war der Handball-Trainer allerdings alles andere als zufrieden. „Dass Friesenheim nochmal seine Chance wittert, das war völlig unnötig. Die TSG war ja schon mausetot. Wir haben sie dann aufgebaut.“

Nimmt man die erste Viertelstunde, hätte es nämlich ein sehr gemütlicher Abend für die Gastgeber im Ritter-Hundt-Zentrum werden können. Als Christoph Kreisel nach einem seiner drei Tore mit beiden Armen kräftig jubelnd zurück in die Defensive lief, stand es 11:4 für die SG. Der Tabellenvorletzte aus Friesenheim fügte sich von Beginn an saft- und kraftlos in ein vorgezeichnetes Schicksal, ließ immer wieder Lücken in der Defensive, die Saulheim geschickt zum 5:1 und 10:3 nutzte. Aufbrandender Jubel beim 12:5 durch Julius Werber, der auf Rechtsaußen eine starke Partie ablieferte. Da ahnten die Fans in der Halle noch nicht, dass es für elf Minuten der letzte Saulheimer Treffer sein würde.

„Anfangs hat es in der Abwehr bei uns super geklappt. Es war wichtig, dass Matze Konrad wieder dabei war. Dann haben wir erstmals durchgewechselt. Und plötzlich waren wir hinten nicht mehr so sicher“, analysierte Max Schaaf, der sich zu allem Übel in dieser Phase auch noch behandeln lassen musste und nicht mehr ins Spiel eingreifen konnte. Die Wade hatte zugemacht, eine Zerrung war am Sonntag noch nicht auszuschließen. Die Unsicherheit in der Defensive sahen auch die Gäste, die Tor um Tor heran- und zunehmend Emotionen und Oberwasser bekamen.

zum Artikel: Handball-Oberligist SG Saulheim zittert sich gegen TSG Friesenheim II zum Sieg (Allgemeine Zeitung, 06.11.2017)

SG Saulheim in der Abwehr desolat
Von Claus Rosenberg

HANDBALL Oberligist verschenkt in Völklingen zwei Punkte / Benjamin Venter hilft aus

SAULHEIM - Als hätte es nicht gereicht, dass die Oberliga-Handballer von der SG Saulheim mit dem 24:27 (14:13) zwei Punkte gegen die HSG Völklingen verschenkt hatten. Nein, der Handball-Gott hatte sich prompt noch eine Strafe dazu ausgedacht: Er verfügte, die Autobahn Richtung Heimat zu sperren. Mit der Folge, dass der Bus mächtige Umwege fahren musste und die angesäuerten Spieler inklusive ihrem stinksaueren Trainer Rainer Sommer länger zusammengepfercht waren, als das normalerweise hätte sein müssen.

Abermals spielte die SG Saulheim in diesem Oberliga-Duell ohne ihren Leitwolf Mathias Konrad. Deshalb opferte sich Benjamin Venter auf. Er gab sein Comeback im Paradeteam. Und an ihm lag es nicht, dass die Saulheimer am Ende mit leeren Händen dastanden. Er gehörte zu den zwei, drei Lichtblicken im Team von Rainer Sommer. Zumindest, solange er nach seiner langen Pause noch die Kraft und Ausdauer dazu hatte.

15 Stunden nach dem Abpfiff hatte sich Coach Sommer immer noch nixht beruhigt. Immer wieder kamen die Bilder hoch, die ihn in Rage versetzten: diese „desolate Abwehrleistung. Ich habe noch nie eine 6:0-Abwehr gesehen, die so löchrig war“, schäumte der Binger. Notgedrungen änderte er die Abwehr-Formation. Aber an diesem Abend war das völlig sinnlos. Die Saulheimer, in den vergangenen Wochen wegen ihrer couragierten Defensive so erfolgreich, bekamen einfach keinen Zugriff auf den Gegner, dessen Offensive Sommer an sich als harmlos bezeichnete. 15 Gegentreffer hätte er der HSG zugetraut, wenn sein Team in der Abwehr Normalform abgerufen hätte.

zum Artikel: SG Saulheim in der Abwehr desolat (Allgemeine Zeitung, 29.10.2017)

HSG erkämpft sich das Remis

Von Dirk Waidner
HANDBALL Oberligist Rhein-Nahe Bingen trennt sich von der SG Saulheim leistungsgerecht 25:25

BINGEN - Mit einem gerechten Remis endete das Oberliga-Derby zwischen den Handballern der HSG Rhein-Nahe Bingen und der SG Saulheim. 25:25 (13:13) trennten sich die rheinhessischen Kontrahenten nach umkämpftem Spiel, in dem beide Seiten ihren Ausfällen Tribut zollten. In der ausgeglichenen Partie war es überhaupt nur viermal vorgekommen, dass ein Team mit zwei Toren in Front lag. In allen vier Fällen waren es die Gäste, denen das gelang. Gleich zu Beginn beim 3:1 und 4:2 und in der zweiten Halbzeit beim 15:13 und 16:14.

Ansonsten betrug der Abstand immer nur ein Tor – mal für die eine, mal für die andere Seite. Folglich ging auch für HSG-Trainer Konrad Bansa das Ergebnis in Ordnung: „Das war ein klassisches Unentschieden-Spiel, bei dem jeder mal vom Sieg geträumt hat. Aber Saulheim war sicher näher dran, weshalb wir mit dem Punkt zufrieden sein müssen. Wir haben ihn uns hart erkämpft.“

Das galt auch deshalb, weil in den letzten zehn Minuten immer die Gäste das eine Tor vorlegten. Drei Sekunden vor dem Ende war es dann Nico Eichholtz, der nach einer Auszeit den letzten Spielzug der HSG erfolgreich abschloss. Beide Teams hatten sich speziell in der ersten Halbzeit einen Schlagabtausch mit schnellen Abschlüssen geliefert. Die führten nicht immer zum Erfolg, weil vor allem auf Binger Seite zu viele freie Chancen ausgelassen wurden. „Unsere Wurfausbeute ist das eine Thema. Das andere ist die Abwehr. Wir hatten Momente, in denen wir es dem Gegner zu leicht gemacht haben“, kommentierte Bansa, der dabei seinen erkrankten Kreisläufer Martin Schieke vermisste. Durch den auseinandergerissenen Innenblock offenbarte die HSG-Abwehr Lücken, die zu elf Siebenmetern für Saulheim führten – allein acht davon in der ersten Halbzeit. Julius Werber scheiterte zwar mit dem ersten, verwandelte die nächsten sieben aber sicher und hielt sein Team damit im Rennen.

zum Artikel: HSG erkämpft sich das Remis (Allgemeine Zeitung, 23.10.2017)

Mein lieber Scholli…

…haben die uns auf den Schutt gefahren.

Halbzeit: 24:8
Endstand: 53:16
Verletzte: Thörle und Esmann

Nächstes Spiel: Samstag, den 28.10. in Kirn

Volles Power!
Eure 2te.

Kreis; Berg Braun, Esmann (3), Lechthaler (1), Lenz (4), Marg, Schmand (4), Schmitt, Theuer (4/2), Thörle

Am Sonntag haben wir uns von der Oberliga-Reserve aus Bingen aus der Halle schießen lassen. Die Vorzeichen: Wie jede Woche gleich schlecht. Die Herren Sieben und Schimsheimer nachwievor auf unbestimmte Zeit raus. Den beiden angeschlossen hat sich Christopher Discher – das Comeback noch mit vielen Fragezeichen versehen. Stefan Schmand wird erst nächste Woche wieder in das Mannschaftstraining einsteigen und Marvin war die letzten 2 Wochen krank und nicht im Training. Positiv: Max Marg ist zurück und kann uns jetzt wieder voll und ganz unterstützen – Welcome back!

Wir sind gut in die Partie gekommen und haben vor allem in der Abwehr gezeigt, was wir zu leisten im Stande sind. Nicht zuletzt Thomas Runkel hat hier wieder seine ganze Erfahrung ausgespielt – vielen Dank für deine Hilfe! Die Zuschauer bekamen in den ersten 30 Minuten einen Schlagabtausch auf Augenhöhe zu sehen. Zur Halbzeit stand es folglich 11:11 und wir haben gemerkt, dass wir hier gute Chancen haben, die Punkte in der eigenen Halle zu behalten.
Die zweiten 30 Minuten waren aber leider eine komplette Katastrophe. Bingen stellte die Abwehr auf eine offensive 5:1 Deckung um – die Abwehr, welche wir eigentlich selbst spielen… Diese Umstellung sollte unseren Rückraum komplett aushebeln und den Weg zum Auswärtssieg der Bingner ebnen. Zwischen den Minuten 30 und 53 haben wir lediglich 2 Tore geworfen – einfach nur peinlich und unterirdisch.

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