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SG Saulheim
Andrea Veeck
Platanenstr. 10
55291 Saulheim
Tel.: 06732-7434
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#Derbysieger #VierPunkteVorsprung #unabsteigbar #unaufsteigbar #wiegeilistdasdenn #HexenkesselRHA #BesteFanswogibt #egiw

1 Jacques: The Wall
3 Braun: The Brain
5 Schneider: Der Alleskönner
7 Sieben: Linksaußen geht immer
10 C. Theuer: Das Bollwerk
13 Schiller: Der Macher
17 Schmand: Ich lieb den!
21 Kuntz: Der Motor
26 Berg: Hebergott
27 Lenz: Den Gegenstoß hätte er gemacht Schiri!
41 Stengel: Moon, Moon, Moon
46 Thörle: Der Derbystar
97 A. Theuer: Am Ende zählt‘s

100: Ihr, die geilen Fans, welche die Ritter-Hundt-Arena zum Kochen gebracht habt. Meine Ohren piepsen jetzt noch. Es war uns ein Fest!!!

Volles Power!
Eure 2te.

Freitag, Stengel; Berg (3), Braun, Kuntz (4), Lenz, Schiller (2), Schmand (4), Schneider (1), Sieben (3), A. Theuer (7/3), C. Theuer, Thörle

 

Am Ende clever die Überzahl genutzt
Von Torben Schröder

SG SAULHEIM Oberligist gewinnt das nur in der Schlussphase dramatische Rheinhessenderby gegen Rhein-Nahe Bingen 22:21

SAULHEIM - Roman Walldorf wird ausgiebig am Oberschenkel behandelt, Matthias Konrad vergräbt das Gesicht bei jeder Gelegenheit erschöpft im Handtuch, Christoph Kreisel hockt nach seiner Roten Karte auf der Tribüne, Robin Kunz hat 60 Minuten für die Zweite in den Knochen – allzu viel variieren kann die SG Saulheim trotz ihrer diesmal immerhin drei Ersatzspieler in der Schlussphase des Oberliga-Derbys gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen nicht. Dann bricht das große Chaos aus. Sechs Zwei-Minuten-Strafen kassieren die Binger in den letzten zehn Minuten, nur zwei die Saulheimer, die dafür mit vier Siebenmetern – drei davon durch Thorsten Schmitt verwandelt – die entscheidenden Treffer zum 22:21 (10:12)-Sieg erzielen. Weil sie im Chaos nicht die Übersicht verlieren.

Vor allem die Binger regten sich über die Schiedsrichterleistung auf, wobei Konrad Bansa betont, man müsse sich an die eigene Nase fassen. „Die cleverere Mannschaft hat gewonnen“, hält der HSG-Trainer fest. Als alle Mann noch einigermaßen bei Kräften sind – auch die Binger sind nur mit neun Feldspielern angereist –, entwickelt sich ein auf nicht allzu hohem Niveau ausgeglichenes Derby ohne die großen Emotionen. Gegen Bingens Rückraum-Shooter Stefan Corazolla (acht Tore) scheint kein Kraut gewachsen, doch die Saulheimer arbeiten sich immer wieder heran, halten den Rückstand in Grenzen – und legen nach der Pause einen Drei-Tore-Lauf zur 15:14-Führung hin (36.). Nun ist auch die mit 180 Zuschauern ähnlich übersichtlich wie die beiden Ersatzbänke gefüllte Halle da.

zum Artikel: Am Ende clever die Überzahl genutzt (Allgemeine Zeitung, 12.03.2018)

Leider wieder nichts mit Punkten im Abstiegskampf. Sehr schade, danke an alle Aushelfenden! Erfreulich: Alle Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen 

- Immer noch Vorletzter
- Immer noch Abstiegskampf
- Immer noch zu viele Verletzte
- Immer noch Lust zu gewinnen
- Immer noch nicht aufgegeben
- Immer noch Luft nach oben
- Immer noch hungrig auf Erfolge
- Immer noch treue Fans
- Immer noch der mit dem Zahnstocher

Habt eine schöne Woche.
Samstag um 16:30 Uhr geht es gegen den derzeitigen Tabellen 2 aus Nieder-Olm ran. Wir würden uns freuen, wenn ihr die Wäsche, den Hausputz und den Spaziergang am Samstag etwas früher als sonst macht und vor der Ersten bei uns schon in der Halle vorbei schaut.

Volles Power!
Eure 2te.

Dexheimer, Freitag, Stengel; Berg (1), Grau (5/4), Gros (1), Schimsheimer (1), Schneider (1), Schmand (5/1), Schiller (3), Sieben (3), A. Theuer (2), Thörle (2)

Saulheimer Trainer Sommer sieht sich vor der Partie gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen in der Zwickmühle

Von Torben Schröder
SAULHEIM - 35 Kilometer, zwei Minuspunkte und ein Tabellenplatz trennen die Konkurrenten. Es ist ein echtes Nachbarschaftsduell, das an diesem Samstag, 18.30 Uhr, im Ritter-Hundt-Zentrum angepfiffen wird. Die Oberliga-Handballer der SG Saulheim bekommen es mit der HSG Rhein-Nahe Bingen zu tun, Rainer Sommer trifft auf seinen Ex-Klub, in der Halle dürfte gut was los sein. Ein Grund zur Vorfreude? „Nö“, sagt der SG-Trainer und verweist auf die Voraussetzungen.

Ohne Auswechselspieler ging es zuletzt nach Illtal, die 19:33-Pleite war die logische Konsequenz. Sechs Mann mussten durchspielen. Schon seit vielen Wochen ist die Belastung für die verbliebenen Spieler, die nicht krank oder verletzt sind, hoch. Und selbst die, die spielen oder spielen könnten, sind nicht zwingend im Vollbesitz ihrer Kräfte. Robin Kuntz (5), Mathias Konrad (6), Moritz Schlesinger (8) – es geht nicht um Tore, sondern um krankheitsbedingt verlorene Kilos. Schlesinger, der, so Sommer, „normalerweise alles in Grund und Boden rennt“, musste sich im Saarland durchschleppen, Kuntz ebenso. „Ich habe auch eine Fürsorgepflicht für meine Spieler“, betont Sommer.Immerhin, Konrad oder auch Tim Beismann könnten den Kader verstärken, Julius Werber wird wieder startklar sein. „Vielleicht zuckeln wir ja noch was aus irgend einer Schublade raus“, sagt Sommer. Nur dürfe man von den Geschwächten, Zurückgekehrten und Überspielten nicht die gewohnten Leistungen verlangen. „Jeder wird sein Bestes geben“, ist der Chefcoach überzeugt, „wichtig für uns ist, dass die Zuschauer honorieren, dass die Jungs sich den Hintern aufreißen.“ Sommer stellt klar: „Ich bin froh, wenn die Runde vorbei ist. Momentan macht es weder der Mannschaft noch dem Trainer Spaß.“ Denn an taktisches Training ist kaum zu denken, Montag ließ Sommer die Übungseinheit gleich ganz ausfallen.

zum Artikel: Saulheimer Trainer Sommer sieht sich vor der Partie gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen in der Zwickmühle (Allgemeine Zeitung, 09.03.2018)

Handballer der SG Saulheim müssen sich stark ersatzgeschwächt bei der HSG Illtal geschlagen geben

Von Carsten Dietel
EPPELBORN - Eine deutliche 19:33 (6:17)-Niederlage mussten die Oberliga-Handballer der SG Saulheim beim Tabellenzweiten MSG HF Illtal hinnehmen. Doch trotz der klaren Pleite war SG Coach Rainer Sommer nicht allzu böse auf seine Spieler. Denn alles andere als ein klarer Sieg der Gastgeber wäre angesichts der Begleitumstände der Partie einer großen Überraschung gleichgekommen. Denn Sommer musste mit nur sechs Feldspielern die Reise in Saarland antreten, nachdem sich kurz vor der Abfahrt der einzige vorgesehene Ersatzspieler auch noch krank abgemeldet hatte. „Wenn man dann auch noch bedenkt, dass mit Moritz Schlesinger und Robin Kunz zwei Spieler durchspielen mussten, die in den vergangenen Wochen krankheitsbedingt fünf Kilo abgenommen haben, erklärt sich das Ergebnis“, nahm Sommer nach der Partie seine Spieler in Schutz.

Trotzdem waren die Saulheimer nicht ohne Ambitionen an die Saar gereist. „Ich will immer gewinnen“, betonte Sommer schon fast etwas trotzig, dass er und seine Schützlinge sich nicht auf die weite Strecke gemacht hatten, um dann das Spiel herzuschenken. Zwar lag seine Mannschaft nach einer Viertelstunde schon mit 3:6 zurück, „aber da hätte es auch noch unentschieden stehen können“, sah der Saulheimer Trainer seine Sieben zu Beginn der Partie noch auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten.

zum Artikel: Handballer der SG Saulheim müssen sich stark ersatzgeschwächt bei der HSG Illtal geschlagen geben (Allgemeine Zeitung, 05.03.2018)

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