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SG Saulheim
Andrea Veeck
Platanenstr. 10
55291 Saulheim
Tel.: 06732-7434
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Am vergangen Sonntag haben wir uns in Bingen die zweite Klatsche in Folge abgeholt und schon wieder mit 13 Toren Differenz verloren.

Das Spiel ist schnell beschrieben: In einer ordentlichen Anfangsphase war es ein Spiel auf Augenhöhe. Über die Spielstände 5:5 und 12:11 gingen wir dann aber schon mit einem 5 Tore Rückstand mit 21:16 in die Halbzeitpause. In Hälfte zwei klappte im Angriff kaum etwas, 9 Tore in 30 Minuten sind einfach zu wenig. Somit haben wir einmal mehr eine sehr hohe Niederlage hinnehmen müssen. Besonders enttäuschend war an diesem Tag unsere Einstellung. Siegeswille, Biss, Teamgeist und Agilität waren alles Fremdwörter und haben uns schlichtweg gefehlt.
In den nächsten zwei spielfreien Wochen müssen wir an genau diesen Punkten arbeiten und versuchen, trotz sehr niedriger Trainingsbeteiligung, als Team zusammenzuwachsen. Nur dann können wir in unserer Mission Klassenerhalt auch mal als Sieger von der Platte gehen.
Am Samstag, den 22.10. empfangen wir dann um 19:30 Uhr Kleinis neue Mannschaft – den TV Bodenheim.

Volles Power!
Eure 2te.

Discher, Stritzke; Berauer, Esmann (3/1), Fehlinger (3), Jung, Kahle (1), Kuntz (5), Landgraf (2), Schlesinger (4), Spreitzer, Stork (7)

SG Saulheim verliert gegen Oberliga-Favoriten

Von Claus Rosenberg
KAISERSLAUTERN - Handball-Oberligist SG Saulheim geht personell auf dem Zahnfleisch. Nun hat es auch noch den zentralen Rückraumspieler Matthias Konrad erwischt. Schon beim Gastspiel am Samstagabend in Kaiserslautern konnte der Routinier nur noch in der Abwehr eingesetzt werden. Aber nicht nur seine Tore fehlten beim 22:32 gegen TuS Dansenberg.

Rainer Sommer, der Coach der SG Saulheim, ist derzeit nicht zu beneiden. So gut wie keine Woche vergeht, in der es keine Hiobsbotschaft zu verarbeiten gilt. In Dansenberg hatte er nicht einmal mehr einen etatmäßigen Kreisläufer zur Verfügung. Bodo Bach, in der Not reaktiviert, sprang in die Bresche.

Nicht viel besser sieht es im Rückraum aus. Offensiv übernahm Thorsten Schmitt die Rolle von Matthias Konrad, der vorläufig nicht werfen kann. „Drei, vier Wochen“, ahnt Sommer, sollte es wenigstens dauern, bis der ehemalige Drittliga-Spieler wieder voll bei Kräften ist. Apropos Kräfte: Auch Thomas Sterker, einer der Wurfgewaltigen in Reihen der SG, war nach einwöchiger Bettruhe in Lautern noch nicht hundertprozentig fit.

In Anbetracht dieser Gemengelage verkaufte sich die SG beim Titelfavoriten über weite Strecken sehr gut. Den klaren Zehn-Tore-Rückstand handelte sich das Sommer-Team erst in der letzten Viertelstunde ein. „Bis dahin“, so der Trainer, „gab es mit Ausnahme einiger ärgerlicher Fehlpässe nichts zu meckern. Von daher ist die Niederlage zu hoch ausgefallen“.

zum Artikel: SG Saulheim verliert gegen Oberliga-Favoriten (Allgemeine Zeitung, 10.10.2016)

Oberliga-Derby zwischen TV Nieder-Olm und SG Saulheim wird für Christian Gettert zum Abschiedsspiel
Von Björn-Christian Schüßler und Claus Rosenberg

NIEDER-OLM - Es wird ein besonderes Spiel. Vor allem für Christian Gettert. Denn der Rückraumspieler des TV Nieder-Olm hätte sich für seinen Abschied aus der Handball-Oberliga kaum eine bessere Partie aussuchen können als das Derby gegen die SG Saulheim, noch dazu in der heimischen IGS-Halle (So. 11 Uhr). „Das ist eine schöne Sache gegen Saulheim. Die Halle ist voll, und wir haben in den letzten Jahren beim Derby immer gute Spiele abgeliefert. Unser Team ist heiß“, sagt der TVN-Handballer im AZ-Gespräch.

Mehr als vier Jahren hat Gettert für seinen TVN alles gegeben, gegen Saulheim in seinem zweiten Jahr sogar mal 14 Tore in einem Spiel geworfen. Gettert und der TVN, das passt. Auch wenn nach seinem Einstieg im Februar 2012 die Erfolgskurve des damaligen Drittliga-Schlusslichtes eher nach unten zeigte.

„Ich kann mich gut an mein erstes Spiel in Stuttgart erinnern. Ich habe ein-, zweimal abgeschlossen, ein wildes Tor von Rechtsaußen geworfen“, erzählt der 26-Jährige. Als er, der beim VTV Mundenheim groß wurde und Regionalliga-Luft schnuppern konnte, nach einer fast einjährigen Verletzungspause in Nieder-Olm eine neue Chance bekam, hatte er sich eigentlich keine Chance auf Einsatzzeit ausgerechnet. „Es haben sich dann zwei Stammkräfte verletzt. Schon war ich mittendrin in der Dritten Liga“, sagt Gettert.

zum Artikel: Oberliga-Derby zwischen TV Nieder-Olm und SG Saulheim wird für Christian Gettert zum Abschiedsspiel (Allgemeine Zeitung, 22.10.2016)

SG Saulheim steckt tief im Tief

Von Torben Schröder
OBERLIGA Personalnot schlägt sich zusehends in den Ergebnissen nieder: 25:26 gegen Vallendar

SAULHEIM - 20:26 lagen die Oberliga-Handballer der SG Saulheim gegen den HV Vallendar hinten, sieben Minuten waren noch zu gehen, die Partie trudelte gefühlt seit einer Dreiviertelstunde aus. Dann kam „Bodo“ Bach, der eigentlich schon zurückgetretene Aushilfs-Innenblock-Spezialist, sonst in der Offensive immer ausgewechselt, und pflügte dreimal mit aller Urgewalt durch die bisher so sichere Deckungsreihe der Gäste. Im Fußball würde man von einem Hattrick sprechen, eine Zeitstrafe für einen der abgeprallten HV-Verteidiger gab es obendrauf. Und weil den bisher so dominanten Gästen nun kurzzeitig der Gaul durchging, waren die Saulheimer plötzlich eineinhalb Minuten lang dreifach, kurz sogar vierfach in Überzahl.

Dreifache Überzahl nicht zur Wende genutzt

Die geradezu irrwitzige Pointe, dieses über die meiste Spielzeit so hoffnungslos unterlegen geführte Spiel noch zu drehen, vermasselten sich die Saulheimer allerdings selbst. Elf-Tore-Mann Thomas Sterker verkürzte dreieinhalb Minuten vor Schluss per Siebenmeter auf 24:26, doch mehr als der Anschlusstreffer sollte trotz dreifacher Überzahl nicht mehr herausspringen. Danach brachten die Gäste die knappe Führung routiniert ins Ziel – angefeuert von ihrem mit Fahne, Banner, zwei sehr lauten Trommlern, Megaphon, Tröten und Sirene bewaffneten Anhang, der den ebenso schweigsamen wie zusehends schwindenden SG-Anhang vom Lärmpegel her ebenso in die Tasche steckte, wie es die Mittelrheinländer die meiste Zeit über sportlich mit den Rheinhessen taten.

zum Artikel: SG Saulheim steckt tief im Tief (Allgemeine Zeitung, 17.10.2016)

Packend, emotional, gerecht: TV Nieder-Olm und SG Saulheim teilen sich beim Derby verdient die Punkte

Von Björn-Christian Schüßler
NIEDER-OLM/MERZIG - 56 Tore, 20 Zeitstrafen, drei Rote Karten. Anfang der zweiten Halbzeit liegt der TV Nieder-Olm in doppelter Überzahl gegen die SG Saulheim fünf Tore vorn. Nach einer Schwächephase plötzlich vier Tore hinten. Am Ende gibt’s mit 28:28 die Punkteteilung. – Dieses Rheinhessen-Derby in der Handball-Oberliga hatte es in sich. Beide Teams schenkten sich in einer körperbetonten Partie nichts. Unterdessen feierten die Sportfreunde Budenheim in Merzig mit 26:20 Toren ihren ersten Auswärtssieg der Saison.

TV Nieder-Olm – SG Saulheim 28:28 (15:12). – Vier Siebenmeter in den ersten sieben Minuten: Die hektische Anfangsphase ließ bereits erahnen, worauf sich beide Mannschaften im Kellerduell einzustellen hatten. Auf eine kämpferische, körperbetonte Partie auf beiden Seiten. Sechs Zwei-Minuten-Strafen für den TV Nieder-Olm, darunter Rot für Gerrit Wamser, 14 Strafen für die SG Saulheim, bei der Christoph „Bodo“ Bach und Roman Walldorf Rot sahen, sprechen für sich und sind auch in dieser Häufung nachvollziehbar.

Der TV Nieder-Olm spielte eine gute erste Hälfte. Zwar ließ er die Saulheimer im Angriff kombinieren, eröffnete in der energischen Deckung aber kaum Abschlussgelegenheiten. „Wir haben aber auch viele Fehler im Spielaufbau gemacht“, entlarvte SG-Betreuer Steffen Bieser die Schwäche der Gäste in der ersten Halbzeit. Zudem war auf TV-Rückhalt Lukas Strüder Verlass, der einige starke Paraden zeigte. Zwar markierte TV-Kapitän Tino Stumps beim 11:10 nach 23 Minuten bereits den sechsten seiner zwölf Treffer. Jedoch sorgten überhastete Abschlüsse in der Offensive, auch vom sehr bemüht wirkenden Christian Gettert in seinem letzten Spiel, dafür, dass sich der Gastgeber in der voll besetzten IGS-Halle nicht entscheidend absetzen konnte. „Ich habe alles versucht, der Mannschaft zu helfen, meine Fehlwürfe mit guter Abwehrarbeit wegzumachen“, sagte der 26-Jährige. Mit 15:12 ging es in die Pause.

zum Artikel: Packend, emotional, gerecht: TV Nieder-Olm und SG Saulheim teilen sich beim Derby verdient die Punkte (Allgemeine Zeitung, 24.10.2016)

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