Von Claus Rosenberg
OBERLIGA SG Saulheims Spielmacher rechtzeitig vorm Rheinhessenderby gegen Osthofen fit
Leo Vuletic, der Spielmacher vom Handball-Oberliga-Dritten SG Saulheim, ist rechtzeitig fit geworden, um am Sonntag, 18 Uhr, im Rheinhessen-Derby gegen die TG Osthofen aufzulaufen. "Der Arzt hat grünes Licht gegeben. Es ist alles wieder okay", meinte der SGler, der zuletzt wegen einer verschleppten Erkältung die Spiele gegen Biewer-Pfalzel (26:34) und die HSG Eckbachtal (38:28) auslassen musste.
Für ihn ist das Spiel in Osthofen eine ganz besondere Partie. Einerseits, weil der Titelkampf in der Oberliga Spitz auf Knopf steht. Andererseits,weil es gegen seine ehemaligen Mannschaftsgefährten geht. Zwei von ihnen werden dann im Sommer das Lager wechseln. Manuel Pfaff und Torhüter Sebastian Montino, das ist seit Wochen bekannt, werden in der kommenden Runde das Dress der Saulheimer tragen. Dass sie deshalb nun im Derby in Gewissenskonflikte geraten, glaubt Vuletic nicht: "Beide sind sportlich so fair, dass sie für den Verein, für den sie spielen, alles geben". Klar ist ihm - und da schließt sich Vuletic ein -, dass sie am Sonntag unter ganz besonderer Beobachtung stehen werden. Dennoch: "Ich freue mich drauf. Das wird bestimmt ein heißes Derby", so der Pädagoge.
Unterdessen vermehren sich die Sorgenfalten auf der Stirn von Karl-Peter Kilz von Spieltag zu Spieltag. Die Hiobsbotschaften reißen nicht ab. Nachdem sich Rückraum Markus Herberg beim klaren Sieg über die HSG Eckbachtal die Achillessehne abgerissen hat und bis zum Saisonende ausfallen wird, muss der Sobernheimer nun auch Ersatz für Hendrik Höfer organisieren. Der Linksaußen, viertbester Siebenmeter-Werfer der Liga, gibt am Sonntag in Osthofen sein vorläufiges Abschiedsspiel. Als Ersatz für die zwei Leistungsträger hat Kilz Regis Feddersen reaktiviert und er wird den jungen Roman Walldorf stärker in die Verantwortung nehmen. Beide ins Team zu integrieren, gehört derzeit zu den primären Aufgaben des Trainers. Edwin Walldorf, der Abteilungsleiter der SG, zeigt sich indessen beeindruckt von der Moral des Saulheimer Teams. Wie es am vergangenen Samstag den Ausfall von Herberg weggesteckt habe, sei "ganz große Klasse" gewesen. Auf der Leistung könne aufgebaut werden.
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