19.12.2009 02:00 Uhr - SAULHEIM
Von Claus Rosenberg
OBERLIGA SG Saulheim erwartet am Samstag HSG Irmenach zum Spitzenspiel / Ickenroth wieder auf der Bank
Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann - und wenige Tage vorher gibt es ein Topspiel der SG Saulheim. Am Samstag, 19.30 Uhr, erwartet der Spitzenreiter der Handball-Oberliga vor heimischer Kulisse den Tabellendritten HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch.
"Die Maßgabe ist klar: Wir müssen gewinnen, um die Distanz vor den Verfolgern zu vergrößern", propagiert Karl-Peter Kilz mit der für ihn typischen Rationalität. Halten sich seine Jungs nicht an den Auftrag, wird es eng an der Tabellenspitze. Zwar wird die SG Saulheim ganz sicher als Tabellenführer überwintern. Der Vorsprung würde jedoch auf ein mageres Pünktchen schmelzen.
Daran will beim Spitzenreiter vorerst aber niemand denken. "Zuhause ist die SG Saulheim Macht. Und das soll so bleiben", postuliert Kilz, der das Spiel wie gewohnt aus einer starken Abwehr und mit mannschaftlicher Geschlossenheit gewinnen will. Sechsmal mündete die Strategie in einem Sieg der Saulheimer. Oder anders formuliert: Kilz hat mit der SG noch keinen Punkt abgegeben, seitdem er beim Oberligisten sein Comeback als Trainer gegeben hat.
Am Samstag erstmals wieder auf der Bank sitzt André Ickenroth. Der SGler hat seinen Nasenbeinbruch auskuriert, den er sich im ersten Training unter Kilz´ Fittichen zugezogen hat. Darüber hinaus kann der Bad Sobernheimer Erfolgscoach auf das Team bauen, das jüngst den TV Homburg deklassierte.
So leicht wie im Saarland wird es gegen die Hunsrückspielgemeinschaft aus Irmenach nicht. Kilz schätzt die gewachsene Mannschaft, in deren Reihen Torhüter Bachmann und die beiden Rückraumspieler Michael Stein und Korab Muligi die tragenden Säulen sind, stark ein. Dass das Team von Coach Norbert Stelmach um den Titel mitspielt, überrascht indes keinen Experten. "Damit war zu rechnen", so SG-Abteilungsleiter Edwin Walldorf. Nicht zu rechnen war damit, dass die SG ihrem Publikum erneut ein Schlagerspiel zum Jahresabschluss präsentieren kann. "Das war echtes Glück", freut sich der Abteilungsleiter.
650 Zuschauer passen in die sanierte Sporthalle am Ritter-Hundt-Zentrum. Dass sie voll wird, hoffen die Saulheimer. Zumal es eine Premiere gibt: Erstmals funktioniert die neue Beschallungsanlage.
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| Christoph Acker von der SG Saulheim überlistet den Zweibrücker Torhüter Philipp Bartel. Dominik Schweizer (Mitte) hat die Situation längst abgehakt. Das Bild entstand im jüngsten Heimspiel der SG Saulheim. Zweibrücken wurde besiegt.Axel Schmitz |
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