SAULHEIM (dri). Der Traum scheint geplatzt und vor dem letzten Spieltag der Handball-Oberliga scheint auch bei den Verantwortlichen der SG Saulheim niemand mehr an das Wunder zu glauben. Denn nach der 23:26-Niederlage im Aufstiegsendspiel gegen den VTV Mundenheim sind die Chancen der SG, doch noch den Sprung in die Regionalliga zu schaffen, nur noch theoretischer Natur. Die Saulheimer müssten ihr Heimspiel am Samstag um 19.30 Uhr gegen den SV Zweibrücken gewinnen und Mundenheim müsste gleichzeitig in Bad Ems verlieren. "Wir rechnen nicht mehr mit einem Ausrutscher und wollen die Saison anständig zu Ende spielen", sagt Spielertrainer Martin Reuter. "Wir sind es unseren treuen Fans und uns selbst schuldig, noch einmal alles zu geben und Zweibrücken zu schlagen."
Natürlich sei unter der Woche im Training eine gewisse Katerstimmung zu spüren gewesen, aber "wir sind auch für das letzte Spiel top motiviert und werden noch einmal alles geben", betont Reuter. Mit Zweibrücken treffen die Saulheimer auf eine junge und spielstarke Mannschaft, die sich vor allem durch bedingungslosen Offensivhandball und eine unorthodoxe Abwehr auszeichnet. Das letzte Heimspiel steht unter das Motto "Und wir feiern trotzdem". "Wir haben eine klasse Saison gespielt und brauchen uns nicht zu verstecken." Außerdem haben die Saulheimer wohl immer ein Ohr in Bad Ems. Vielleicht geschieht ja doch ein Wunder.
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