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Home Berichte Archiv Spielberichte Aktive 1. Mannschaft 08/09 Nicht wieder so dramatisch wie in Dansenberg

Nicht wieder so dramatisch wie in Dansenberg

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Oberliga-Spitzenreiter SG Saulheim strebt gegen die Gäste aus der Pfalz frühzeitig klare Verhältnisse an

Vom 07.02.2009

SAULHEIM (dri). Die SG Saulheim will am Samstag gegen TuS Kaiserslautern/Dansenberg den drei Punkte-Vorsprung in der Handball-Oberliga verteidigen.  
Es war der dritte Spieltag der Handball-Oberligasaison. Die SG Saulheim war beim Aufsteiger TuS Kaiserslautern/Dansenberg in letzter Sekunde zu einem 22:22-Unentschieden gekommen und mit lediglich drei Punkten aus drei Partien war der durchwachsene Saisonstart perfekt.

Am Samstag um 19.30 Uhr treffen sich beide Teams zum Rückrundenspiel im Ritter-Hundt-Zentrum wieder - doch die Situation der Saulheimer hat sich seit diesem dritten Spieltag massiv verbessert. Nur zwei Punkte gab die SG in den 14 folgenden Begegnungen ab und arbeitete sich aus dem Mittelfeld heraus bis an die Tabellenspitze. "Die Ausgangslage ist klar. Für uns zählt nur ein Sieg. Trotzdem haben wir gegen Dansenberg noch etwas gut zu machen", erinnert sich Spielertrainer Martin Reuter an die Hinrundenpartie. Mit 20:22 hatte sein Team wenige Minuten vor dem Ende des Spiels hinten gelegen und sich gerade noch so im Schlussspurt einen Punkt gesichert. "Damals hatten wir keinen guten Tag und haben speziell im Angriff nicht gut ausgesehen. Das wird sich jetzt aber ändern, denn wir spielen mittlerweile einen ganz anderen Handball als noch zu Beginn der Saison", schildert Reuter. Besonders in der Offensive zeichnen sich die Saulheimer, die mit insgesamt 524 Toren den viertbesten Angriff der Liga stellen, mittlerweile durch eine beeindruckende Effektivität aus. "Wir haben uns in der Offensive gut eingespielt und kommen mit durchdachten Spielzügen zum Torerfolg. Das wollen wir auch gegen Dansenberg umsetzen", erklärt Reuter, dem der Umstand, dass sein Team seit vergangenem Wochenende mit drei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze steht, "prinzipiell egal" ist. "Ein solches Polster ist zwar ganz gut, weil wir beruhigter zu den schweren Auswärtsspielen nach Rheintal, Mundenheim oder Biewer/Pfalzel fahren können. Aber so ein Vorsprung kann auch schnell wieder weg sein. Deshalb kommt es darauf an, dass wir gegen die schwächeren Teams keine Federn lassen, sondern unsere Punkte holen", sagt Reuter, der gegen den Aufsteiger aller Voraussicht nach auf Markus Herberg verzichten muss. Der Kreisläufer hat nach einem Magen-Darm-Virus nicht trainiert. "Hinter seinem Einsatz steht ein großes Fragezeichen", berichtet Reuter, der wieder fit ist.
 
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