Vom 14.03.2009
SAULHEIM (dri). Der Saulheimer Aufstiegsexpress ist etwas ins Stottern geraten. Nach der 26:27-Niederlage in Bad Ems gewann der Spitzenreiter der Handball-Oberliga erst durch ein Tor in letzter Sekunde mit 25:24 gegen die TG Osthofen. Zwar stand in beiden Partien die Abwehr gewohnt sicher, im Angriff fehlte dagegen in vielen Situationen die Durchschlagskraft. Am Sonntag um 17 Uhr gastiert die SG bei der HSG Biewer/Pfalzel - eine der Begegnungen, die Spielertrainer Martin Reuter schon seit Wochen als "Schlüsselspiele" für den Regionalliga-Aufstieg bezeichnete. "Im Moment tun wir uns etwas schwer. Gerade nach der Niederlage in Bad Ems war er aber umso wichtiger, dass wir das Ding gegen Osthofen am Ende noch gewonnen haben", erklärt Reuter, der weiß, dass sich sein Team am Wochenende steigern muss, um den 17. Saisonsieg einzufahren. "In Biewer muss man erst einmal bestehen. Das ist eine kampfstarke Mannschaft, die nach dem Trainerwechsel auch eine sehr gute Moral entwickelt hat und nie aufgibt", analysiert der ehemalige Bundesligaprofi. Nach der deutlichen 19:26-Niederlage gegen Mundenheim legte HSG-Trainer Marcus Anderson sein Amt nieder. Seine Nachfolge trat Heng Mauruschatt an. Unter ihm besiegte Biewer/Pfalzel am vorletzten Spieltag St. Ingbert mit 27:20 und kassierte vor Wochenfrist eine 28:31-Niederlage gegen Zweibrücken. "Es ist immer schwer gegen Teams zu spielen, die einen neuen Trainer haben. Da ist meist ein ganz neuer Schwung zu spüren, der es uns noch schwerer machen könnte", meint Reuter.
Als Siebter befindet sich die HSG im Niemandsland der Tabelle und hat keine Chance mehr, ins Aufstiegsrennen einzugreifen. "Die Tabelle täuscht etwas, denn Biewer hat eine starke Truppe, die uns das Leben schwer machen wird", erinnert sich Reuter auch an das 29:29-Unentschieden im Hinspiel. "Da haben wir uns auch lange Zeit schwer getan, auch, wenn wir am Ende hätten gewinnen müssen."
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