Vom 09.05.2009
SAULHEIM (dri). Show-Down in der Handball-Oberliga. Mit einem Sieg im Aufstiegsendspiel beim VTV Mundenheim könnte die SG Saulheim ihren Traum verwirklichen und den Aufstieg in die Regionalliga perfekt machen. Am Samstag um 20 Uhr beginnt die Partie, die für die Saulheimer zur Krönung einer überragenden Saison werden könnte. "Wir fahren dort hin, um alles klar zu machen", betont Spielertrainer Martin Reuter, der sich erst gar nicht auf irgendwelche Rechenspiele einlassen will. "Wenn wir gewinnen, sind wir durch und es kann nichts mehr passieren. Alles andere zählt nicht."
Da die Saulheimer das Hinrundenspiel mit 27:22 für sich entschieden haben, würde ihnen schon ein Unentschieden gegen die punktgleichen Mundenheimer genügen, wenn sie am letzten Spieltag daheim gegen Zweibrücken gewinnen. "Im Handball ist es aber unmöglich, auf Unentschieden zu spielen. Deshalb beschäftigen wir uns mit diesem Fall gar nicht", erklärt Reuter. Lediglich bei einer Niederlage müsste die SG auf einen Ausrutscher der Mundenheimer hoffen, die am nächsten Wochenende in Bad Ems antreten müssen. "Dazu wird es aber nicht kommen. Denn wir sind gut drauf und haben schon im Hinspiel gezeigt, wie man die Mundenheimer knacken kann", sagt Reuter, der aber nicht bestreiten will, dass die Ludwigshafener, die zuletzt elf Spiele in Folge gewannen, in sehr guter Verfassung sind. "Man muss den Hut davor ziehen, wie sie bisher in der Rückrunde aufgetreten sind.
Das ist aber kein Grund, in Ehrfurcht zu erstarren, denn wir sind immer noch Tabellenführer", betont Reuter, der darauf hofft, dass sein Team angesichts der "riesen Atmosphäre" nicht die Nerven verliert. "Der Schlüssel wird sein, dass wir uns davon nicht aus dem Konzept bringen lassen, sondern unser Spiel spielen. Wir dürfen uns keine technischen Fehler erlauben und müssen die Ruhe bewahren, dann bin ich optimistisch."
Für den Fall der Fälle hätten die Saulheimer aber keine besonderen Maßnahmen für Feierlichkeiten geplant. "Wir haben keine T-Shirts gedruckt oder andere Dinge geplant. Wenn wir aber aufsteigen, werden wir bestimmt nicht verdursten", lächelt Reuter.
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