Vom 02.05.2009
SAULHEIM (dri). Die Spitzenteams haben sich keine Blöße gegeben und das Aufstiegsrennen geht in die entscheidende Phase. Noch drei Spiele stehen in der Handball-Oberliga auf dem Programm und der Aufsteiger wird entweder SG Saulheim oder VTV Mundenheim heißen. Das Team von Spielertrainer Martin Reuter tritt am Samstag (19.30 Uhr) beim TV Homburg an, die Mundenheimer sind am Sonntag bei den HF Illtal zu Gast. "Die Illtaler haben uns auch ein Bein gestellt. Vielleicht schaffen sie das auch bei den Mundenheimern", hofft Reuter auf Schützenhilfe der Handballfreunde, die die SG vor zwei Wochen mit 32:28 bezwangen und somit das Titelrennen wieder spannend machten.
Seither marschieren Saulheim und Mundenheim punktgleich an der Tabellenspitze. Entscheidend wird wohl das direkte Duell der beiden Konkurrenten am nächsten Wochenende sein.
"Trotzdem müssen wir uns auf Homburg konzentrieren. Denn wir dürfen uns keinen Ausrutscher mehr erlauben", erklärt Reuter, der Homburg als eine "sehr erfahrene und starke Truppe" bezeichnete. "In dieser Mannschaft stecken viele gute Spieler, die uns das Leben schwer machen werden", erinnert sich Reuter wohl auch an den knappen 31:30-Hinrundenerfolg seines Teams. "Das war ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir am Ende einfach die besseren Nerven hatten." Nachdem die Homburger zu Saisonbeginn lange Zeit im oberen Tabellendrittel mitmischten, sind sie in den vergangenen Wochen ins Mittelfeld abgerutscht. Einem 26:26 gegen Bad Ems vor Wochenfrist ging eine deutliche 24:37-Heimschlappe gegen Mundenheim voraus. "Wir müssen von Beginn an konzentriert zu Werke gehen und unsere Stärken ausspielen, dann können wir als Sieger vom Feld gehen." Und die Bühne wäre bereitet für den Aufstiegskracher gegen den VTV Mundenheim.
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