Vom 31.01.2009
SAULHEIM (dri). Es scheint, als könnte sich die SG Saulheim auf ihrem Weg in die Handball-Regionalliga nur noch selbst stoppen.
15 Spiele in Folge ungeschlagen, nur eine Saisonniederlage und zuletzt die beiden Spitzenteams Mundenheim (27:22) und Irmenach/Kleinich/Horbruch (29:17) aus der Halle geschossen. Die SG kommt von Woche zu Woche zu besser in Tritt und will am Sonntag die TSG Friesenheim II (18 Uhr) von ihrer momentanen Überlegenheit überzeugen. "Wir dürfen uns gegen die vermeintlich kleinen Gegner keinen Ausrutscher erlauben, sonst ist die Tabellenführung wieder weg", warnt Spielertrainer Martin Reuter. Mit zwei Punkten Vorsprung liegt sein Team derzeit an der Tabellenspitze, dicht gefolgt von Mundenheim. "Diese ganzen Erfolge sind schön, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben", betont der ehemalige Bundesligaspieler, der in Friesenheim aufgrund eines grippalen Infektes nicht mit von der Partie sein wird.
Mit der TSG Friesenheim reisen die Saulheimer zu der Wundertüte der Liga. Schon seit Jahren feiert das Nachwuchsteam den Großteil seiner Erfolge in Begegnungen, die sie mit einigen Spielern aus dem Kader der Zweitligateams bestreiten. Nur so ist es möglich, dass die TSG beim Tabellenvierten Rheintal mit 33:28 gewann und kurz darauf mit 25:37 in Zweibrücken unterging. "Wir wissen nicht, was auf uns zukommt. Ich denke aber, dass sie gegen uns nicht aufrüsten werden, da sie mit dieser Taktik gegen andere Gegner wohl leichter punkten könnten. Obwohl wir auch Chancen haben, wenn sie aufrüsten sollten", erklärt Reuter, der sich an den deutlichen 38:22-Hinrundenerfolg erinnert.
Dort waren die Friesenheimer körperlich und spielerisch weit unterlegen. "Wir wissen das, nehmen die Partie aber nicht auf die leichte Schulter. Denn es steht für uns viel auf dem Spiel", betont Reuter, wohl wissend, dass die Tabellenführung bei einer Niederlage wohl weg wäre. Deshalb gilt in Friesenheim: Ausrutschen verboten!
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