Vom 26.11.2007
Die Handballer von der SG Saulheim befinden sich in Topform. Eine Woche nach dem Erfolg über Spitzenreiter Mundenheim fertigten sie nun den Fünften aus St. Ingbert in dessen Halle mit 43:32 (24:17) ab.
VonClaus Rosenberg
Die Saulheimer knüpften im Saarland nahtlos an ihre Leistung in der Vorwoche gegen den VTV Mundenheim an. "Es hört sich blöd an, wenn man 32 Gegentreffer fängt. Aber die Grundlage für den Erfolg legte wieder die Abwehr", sagte SG-Coach Karl-Peter Kilz nach dem Kantersieg. Die Höhe des Sieges sei auch Ausdruck der Überlegenheit seines Teams.
Zugute kam der SG Saulheim, dass St. Ingberts Mittelmann Peter Jancik, der in dieser Saison bereits 58 Tore erzielt hat, an einer Knieverletgzung laborierte und deshalb nicht voll einsatzfähig war. "Das hat die sicher geschwächt, soll unsere Leistung aber keineswegs schmälern", stellte Kilz nach diesem fünften Auswärtssieg dieser Saison klar. Immerhin machte seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit immensen Druck, Durchhänger hatte sie keine. Entsprechende Hoffnungen des Fünften erfüllten sich nicht. Insofern gab es für ihn auch keine Gelegenheiten, sich zu entfalten.
Die Saulheimer präsentierten sich nicht nur sehr gut auf den Gegner vorbereitet, sondern auch als die variablere Mannschaft mit der besseren Bank. So inszenierte sie einerseits imponierende Tempogegenstöße, überzeugte aber auch im gebundenen Spiel. Begünstigt wurde dies durch den ausgeglichen besetzten Kader. Einwechslungen brachten das Team nicht aus dem Rhythmus. Die Rheinhessen hielten ihr hohes Anfangstempo zur Überraschung der meisten Zuschauer 60 Minuten lang durch. Zudem war jeder Spieler für wenigstens zwei Tore gut. "So soll es ja auch sein", zwinkerte Kilz ob des taktisch variablen und deshalb schwer ausrechenbaren Spiels seiner Mannschaft.
Die Entscheidung war bereits zur Pause so gut wie gefallen. Da führten die Saulheimer 24:17. Blenden ließen sich die SGler davon nicht. "In Zweibrücken hatten wir schon mit zehn Toren geführt und der Vorsprung schmolz bis zum Schluss auf einen Treffer", erinnerte Kilz. Auf eine solche Zitterpartie ließen sich die SGler diesmal erst gar nicht ein, sondern spielten bis zur letzten Sekunde konzentriert durch.
SG Saulheim: Radewald. Stengel, Maul (3), Lerzer (2), Rürup (8), Bach (3), Jung (3), Schuhmacher (9), Mayr (5), Venter (4), Hangen (2), Kröhle (2), Ickenroth (2).
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