Vom 12.04.2008 dri. Noch sechs Spieltage sind in der Handball-Oberliga zu spielen. Während die TuS Wörrstadt als Tabellenletzter nur noch minimale Chancen auf den Klassenerhalt hat, hofft die SG Saulheim auf einen Ausrutscher der Spitzenteams Untere Saar und Biewer/Pfalzel, um am 30. Spieltag doch noch den Aufstieg in die Regionalliga feiern zu können.
Um diesen Traum jedoch nicht frühzeitig platzen zu lassen, müssen die Saulheimer ihr Auswärtsspiel bei VTV Mundenheim gewinnen.
Ob für den rheinhessischen Konkurrenten SG Saulheim am Ende der Saison der Aufstieg heraus springt, das hat die Mannschaft von Trainer Karl-Peter Kilz nicht mehr selbst in der Hand. Doch mit drei Punkten Rückstand warten die Saulheimer aus der Lauerposition heraus auf einen Ausrutscher der Konkurrenz an der Tabellenspitze. "Wir müssen unsere Spiele gewinnen und somit Untere Saar und Biewer/Pfalzel unter Druck setzen", erläuterte Kilz das vorläufige Saisonziel, wenngleich die SG mit VTV Mundenheim einen schweren Brocken vor der Brust hat. "Das ist eine sehr stark besetzte Mannschaft, die bestimmt noch das Hinrundenspiel in Erinnerung hat und daher besonders motiviert sein dürfte." Mit einer 30:22-Klatsche schickten die Saulheimer den damaligen Tabellenführer nach Hause und fügten Mundenheim am elften Spieltag die erste Saisonniederlage zu. "Im Vergleich zu damals haben wir uns besonders in den Eins-gegen-Eins-Situationen verbessert und spielen somit im Angriff noch variabler. Deshalb sehe ich auch diesem Spiel optimistisch entgegen", gab sich Kilz siegessicher. Einzig hinter den Einsätzen von Freddy Schuhmacher und Andre Ickenroth steht ein Fragezeichen.