Vom 17.05.2008
dri. Am vorletzten Spieltag der Handball-Oberligasaison entscheidet sich, ob die SG Saulheim doch noch in den Aufstiegskampf eingreifen kann. Denn sollten die Saulheimer ihr Heimspiel gegen Biewer/Pfalzel gewinnen und Spitzenreiter Untere Saar gleichzeitig gegen Friesenheim verlieren, hätte die Mannschaft von Trainer Karl-Peter Kilz nur noch zwei Punkte Rückstand und somit noch eine theoretische Chance, Untere Saar doch noch abfangen. Die bereits abgestiegen TuS Wörrstadt gastiert beim TV Homburg. "Im Handball ist vieles möglich und deshalb glauben wir natürlich noch an unsere Chance, auch, wenn sie sehr gering ist", gab sich SG-Trainer Kilz vor dem Spitzenspiel gegen den Tabellennachbarn hoffnungsvoll. Unabhängig vom Ergebnis des Klassenprimus könnten die Saulheimer ihrem Coach auch schon bei seinem letzten Heimspiel ein kleines Geschenk machen, nämlich die Vize-Meisterschaft. Mit einem Erfolg gegen den Dritten Biewer/Pfalzel wäre die SG nicht mehr vom zweiten Rang zu verdrängen. "Damit befasse ich mich erst, wenn wir die Partie auch tatsächlich gewonnen haben, denn das wird schwer genug", prognostizierte Kilz, der sich wohl an die 24:26-Hinrundenniederlage erinnerte. Dort fand sein Team kein Mittel, um sich gegen die kompakt stehende Deckung der Pfälzer durchzusetzen. "Wir haben jedoch aus unseren Fehlern gelernt und werden uns im Angriff flexibler präsentieren", versprach Kilz, der auch mit ein wenig Wehmut in sein letztes Heimspiel als Trainer der SG geht. "Natürlich tut das schon etwas weh, denn ich hatte hier eine schöne Zeit. Ein Sieg würde mir den Abschied jedoch erleichtern", schmunzelte Kilz.
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