Vom 19.04.2008
dri. Die Handball-Oberliga befindet sich mitten auf der Zielgeraden und die SG Saulheim hat immer noch Außenseiterchancen, das Rennen um den Aufstieg für sich zu entscheiden. Denn vor dem Heimspiel gegen St. Ingbert trennen den Tabellenzweiten vier Spieltage vor Schluss drei Zähler von Spitzenreiter Untere Saar.
Ganz anders sieht die Welt in Saulheim aus. Nach der 26:34-Niederlage von Biewer/Pfalzel bei UVS Rheintal ist die SG mittlerweile schon auf den zweiten Platz vorgerückt und hat nun Tabellenführer Untere Saar ins Visier genommen. "Untere Saar hat jetzt ein schweres Auswärtsspiel in Zweibrücken. Wenn sie das verlieren, sind wir bis auf einen Punkt dran. Dann wird es interessant", schildert Trainer Karl-Peter Kilz, der jedoch auch weiß, dass sein Team, bevor es auf die Fehler der Konkurrenz hoffen darf, erst einmal seine Spiele siegreich bestreiten muss, denn "wir müssen jetzt alle Partien gewinnen, und das wird angesichts unseres Restprogramms schwer genug", weiß Kilz. Denn mit St. Ingbert, Rheintal, Biewer/Pfalzel und Saarburg haben die Saulheimer nur noch heiße Partien vor sich. "Auch Saarburg wird schwierig, weil sie bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg kämpfen. Wir müssen also tierisch aufpassen." Auch gegen St. Ingbert ist höchste Vorsicht geboten, wenngleich die SG das Hinspiel deutlich mit 43:32 für sich entschieden hatte. "Wenn wir an die tolle Leistung aus der Hinrunde anknüpfen, dann bin ich optimistisch, dass wir wieder als Sieger vom Parkett gehen werden", meint Kilz, der personell aus dem Vollen schöpfen kann und den Zuschauern eine "temporeiche Partie mit zwei offensiv ausgerichteten Mannschaften" verspricht.| < Zurück | Weiter > |
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