Vom 18.10.2008
Als selbsternannter Aufstiegskandidat und mit prominenten Zugängen gingen die Saulheimer in die Saison. Martin Reuter, Kapitän des ThSV Eisenach zu dessen Bundesligazeit, übernahm das Amt des Spielertrainers. Mit Markus Herberg kam der Abwehrchef des Regionalligisten TV Nieder-Olm, der in Saulheim mit Christoph Bach, André Ickenroth und Sascha Radewald drei ehemalige Regionalliga-Mitspieler traf und am Sonntag ein Wiedersehen mit dem von Nieder-Olm nach Osthofen gewechselten Manuel Pfaff feiern wird. Trotz dieser prominenten Besetzung verlief der Start schleppend. Nur 4:4 Punkte standen nach vier Spieltagen auf dem Konto der Rheinhessen. Doch im vergangenen Heimspiel gelang mit einem ohne Reuter herausgespielten 39:23 über Bad Ems möglicherweise der Befreiungsschlag. Logischerweise will die SG nun in Osthofen nachlegen. "Wir sind alle ganz heiß auf das Derby und wollen natürlich weiterhin vor Osthofen stehen", verdeutlichte Reuter. Ob er selbst wieder mitwirken kann, ist wegen dessen entzündeten Knies noch offen. Auch hinter Herbergs Einsatz (Grippe) steht ein Fragezeichen.
Allerdings hat sich auch Osthofen für dieses Heimspiel viel vorgenommen. Schließlich ist es das einzige Rheinhessenderby zu Hause in dieser Saison. Heiß wird vor allem Hermann Pitthan sein, der schon für die SG im Tor stand. Zudem haben die Spieler nicht nur beim Sieg in Zweibrücken, sondern auch am vergangenen Wochenende in Rheintal gezeigt, dass sie mit Gegnern aus dem oberen Drittel mithalten können.
"Wenn alle Spieler Ihre Top-Leistung abrufen, können wir auch gewinnen. Wir müssen gegen den starken Saulheimer Abwehrriegel nur Geduld im Angriff haben. Wenn wir zu früh abschließen laufen wir Gefahr, von Saulheim ausgekontert zu werden", sagte Trainer Eduard Stitzel. Dabei freut er sich auch auf eine große Kulisse, da auch die Saulheimer einen großen Fanblock mitbringen dürften.
| SG Saulheim gastiert beim Aufsteiger | |
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