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Home Berichte Archiv Spielberichte Aktive 1. Mannschaft 07/08 Auch mal mühelos gegen ein Kellerkind

Auch mal mühelos gegen ein Kellerkind

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Saulheimer Defensive lässt gegen TBS Saarbrücken nichts zu / Glatter 33:22-Heimerfolg

 
Vom 07.04.2008

Es geht also auch mal mühelos gegen ein Kellerkind: Die Oberliga-Handballer der SG Saulheim haben vergleichsweise locker ihren Heimaufgabe gegen TBS Saarbrücken mit 33:22 (19:13) gelöst. Vor Wochenfrist hatte der Gast noch in Wörrstadt gewonnen - die SG war also gewarnt, zumal sie selbst zuletzt nur mit Ach und Krach in Kastellaun an einer Blamage vorbeigerauscht war.

Von

Volker Schütz

Die Pflicht hatte gerufen und die Saulheimer sind ihr nachgekommen. Sollte der Glaube an den immer noch möglichen Aufstieg aufrechterhalten werden, mussten die Punkte in Saulheim bleiben - das war Grundvoraussetzung für anschließend entspannte Geburtstagsfeiern bei Linkshänder Freddy Schuhmacher und im Hause des Abteilungsleiters Rudi Runkel, dessen Gattin ihren Mann zum gemeinsamen Restaurantbesuch erwartete. ,,Ich habe nur bis zur Pause Zeit", sagte Runkel, entschwand dann mit einem Sechs-Tore-Vorsprung in der Jackentasche des Trainingsanzugs. ,,Zwei, drei Tore mehr hätten´s schon sein können", maulte Runkel ein wenig. Schließlich hätte er bei einer höheren Führung beruhigter in der Speisekarte blättern können.

Die beruhigenden Tore kamen dann nach dem Wechsel. In der 39. Minute betrug der Vorsprung neun Treffer (22:13), nach 55 Minuten dann elf (31:20) durch den Treffer von Marco Maul, der die SG zum Saisonende verlassen wird. Runkel zu der Personalie: ,,Er hat uns mitgeteilt, dass er es aus beruflichen Gründen nicht mehr gebacken bekommt." Zuletzt hatte Maul nicht mehr in dem Maße trainieren können wie es für Oberliga-Verhältnisse nötig wäre.

,,Was mir heute gefallen hat, war unsere Abwehrarbeit", lobte SG-Trainer Karl-Peter Kilz später das robuste Zupacken seiner Defensive. ,,Wir waren aggressiv und schnell auf den Beinen. Wenn dann der Torwart noch ein paar Dinger hält und wir vorne mit Tempo einfache Tore erzielen, dann ist das unser Spiel." So steuerten der quicklebendige Patrick Mayr elf und der diesmal sehr starke Henning Pulg neun Tore zum ungefährdeten Sieg bei, hinten hatte Sascha Radewald mit drei gehaltenen Siebenmetern seine Saisonbilanz auf 22 ,,getötete" Strafwürfe ausgebaut und auch ansonsten gute Aktionen gezeigt, so dass für Sven Stengel nur der Platz auf der Bank blieb.

Fazit: Die Saulheimer hatten sich diesmal auch nicht davon aus der Ruhe bringen lassen, als in der Viertelstunde nach dem Wechsel nur vier Treffer gelangen, weil die Abwehr in dieser Phase gleichzeitig lediglich drei Gegentreffer zugelassen hatte. Was dazu führt, dass die SG weiter ihre Chance sieht, in den verbleibenden fünf Partien vielleicht doch noch nach oben zu klettern, falls die Konkurrenten patzen sollten. Kilz: ,,Warum sollte das nicht passieren? Es hätte ja auch keiner für möglich gehalten, dass wir Ende Januar beim Schlusslicht Homburg verlieren." Das ist allerdings wahr.

SG Saulheim: Radewald, Maul (1), Lerzer (1), Rürup (2), Bach, Jung (1), Schuhmacher (3), Mayr (11), Hangen (5/4), Pulg (9), Schmidt.

 
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